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| An dieser
Stelle wollen wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Schleicherlaufen
kurz erklären. Wählen Sie den Anfangsbuchstaben aus, um zur entsprechenden Sektion zu kommen. Sie vermissen einen Begriff? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. |
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Hanser: Wildenfiguren mit Löwe aus Pappe auf dem Kopf; seit 1960 nicht mehr aufgetreten. |
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Hegl: männlicher Laniger |
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Herolde: die Fasnachtsausrufer. Die Reitergruppe verkündet mit dem Ladspruch den Beginn der Fasnacht. |
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Innengruppe der Schleicher: Goaßer, Wirt, Kellnerin und Glaslbua. Tuxer und Tuxerin gehören dieser Gruppe an. |
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| Kassiere: die wichtigste Gruppe für die Ein- und Ausgaben der großen Fasnacht. |
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Komitee: die Mitglieder des Komitees sind für die Organisation und den reibungslosen Ablauf verantwortlich. |
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Kroas: der Kreistanz der Schleicher. |
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Krouta: eine Schildkröte, die von der Bärengruppe mitgeführt wird. Uraltes Fruchtbarkeitssymbol. |
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Kurpfuscher: Name eines Festwagens |
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| Laninger:
auch: Jeinische, Karrner oder Dörcher genannt. Sie stellen ehemalige verarmte Bevölkerungsschichten dar, die kein Aufenthaltsrecht besaßen. |
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Lånnen: Stricke und lange Stangen, mit denen der Dörcherkarren gezogen wird. |
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Laternenträger (auch Fasnachtsucher): rätselhafte Gestalt der Fasnacht: Macht tanzend und hüpfend Platz für den folgenden Schleicherkreis. |
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Malterle: die Sennerin der Innengruppe der Schleiche trägt ein Holzgefäß, das diese Bezeichnung hat. |
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Mosch: Weibliche Lanigerin |
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Musibanda: Die Marktmusikkapelle: sie unterhält die ungeduldig wartenden Zuseher, die zu Tausenden gekommen sind |
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Naz: Puppe in der Größe eines Kleinkindes aus dem vorigen Jahrhundert. Fasnachtssymbol. "Liabstes Kind" der Laniger. |
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Nazausgraben: der Naz (Puppe) steht symbolisch für die Fasnacht und wird von der Gruppe der Laniger am Dreikönigstag ausgegraben. |
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Nazeingraben: der Naz (Puppe) steht symbolisch für die Fasnacht und wird von der Gruppe der Laniger am Faschingsdienstag eingegraben. |
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| Panzenåff: affenartig verkleidetes Mitglied der Wildengruppe. Wird in einem Hohlfass mitgeführt. Er macht Grimassen, zeigt die Zunge und schlägt Tschinellen. |
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Rindrig: das eigenartige "Fasnachtsfieber", das alle Fasnachtler schon lange vor der Fasnacht packt; es ist sehr ansteckend! |
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Schalla: Die Schelle des Schleichers. |
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s'Galtmahd: Name eines Festwagens und einer Fasnachtsgruppe |
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Schleicher: Namensgebende ,prächtig gekleidete Gestalten mit Drahtmasken und fantasievollen Hüten. Sie "schleichen", d.h. sie müssen sich fortbewegen, ohne dass die "Schalla" anschlägt. |
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Schleicherhut: fantasievoll gestaltete Hüte mit Aufbauten, die Themen aus dem jahres- und Lebensbrauchtum zeigen (weitere Information). |
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Schleicherkroas: der Kreis den die Schleicher vor dem Schleichertanz dem "Hupf´n" bilden. |
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Schleichertanz: Der Schleicher tanzt. Er setzt dabei den einen Fuß leicht und federnd vor den anderen. Darnach muss seine Schelle anschlagen. Vor 1890 ertönten die Schellen ungleichmäßig. Jeder schüttelte sich in doppeltem Sprung nach Herzenslust. Seither macht der Schleicher einen einfachen Sprung. Schafft ein Schleicher gleichzeitig die doppelte Anzahl von Sprüngen, bringt ihm das den rühmlichen Namen "Doppler" ein. Entsprechend soll seine "Schalla" mit allen anderen Schleichern gleichmäßig genau zur selben Zeit erklingen, damit das begehrt "Tschalung" weit im Ort zu hören ist. |
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Soaf´nsieder: Name eines Festwagens |
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Sonne: Fasnachtsgruppe, die um 7 Uhr früh - angeregt durch scherzende Nachbargemeinden - eine Sonne aus Pappe durch den Ort trägt, um schönes Wetter zu beschwören (Seit 1890). |
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Stroafer: Bremsvorrichtung des Laniger- oder Dörcherkarrens. |
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| Tuxer
und Tuxerin: Tiroler Bauer und Bäuerin. Sie tanzen im Innenkreis der Schleicher. |
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Totenehrung: einmalig im Tiroler Fasnachtsbrauchtum. Der Laternenträger geht dabei als einzige Maske zum Friedhofaufgang |
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Türkenbund: seidener Hutwulst rund um die Hutkrempe des Schleicherhutes. |
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Wägen: Festwägen mit eigenen Themen; aktuelle Zeitumstände werden in derben Sprüchen in vielfältiger Form vorgetragen. |
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Vogler: Festwagen; der Männergesangsverein Telfs. |
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Vier Jahreszeiten: Reiterzug, der den Frühling, Sommer, Herbst und Winter versinnbildlicht; seit 1955. |
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Wilde: ganz in Baumbart gehüllte Maskengestalt mit Holzmaske. Eine in ganz Europa bekannte Sagengestalt. Ehemals Ordnungshüter. |
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Zonner: Zungenzeiger, Zungenblecker (wichtige Tätigkeit des Panzenaffen und eines Lanigers im Lanigerkarren). |
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